Sie wissen, dass Sie etwas tun müssen, um neue (Fach-) Kräfte für Ihr Unternehmen zu finden?

Sie haben vielleicht das Gefühl, dass es bei Ihnen so eingefahren ist, dass Sie den Eindruck haben, dass es fast unmöglich erscheint bei Ihnen was zu verändern.

Vielleicht haben Sie auch schon erste Ideen angebracht, die abgeschmettert worden sind.

Und vielleicht haben Sie auch keine Ahnung, wo genau Sie in dem Sumpf ansetzen sollten.

Vielleicht sehen Sie Ihren Mitarbeiterstamm vor sich und denken: Das wird nicht klappen.

Wenn Sie das kennen, lassen Sie sich gesagt sein:

Dann geht es Ihnen, wie den meisten Unternehmen. Sie sind nicht Apple. Oder Google. Oder sonst ein hippes und agiles Unternehmen. Das mag alles sein.

Sie bekommen gut gemeinte Ratschläge, was es alles braucht, um neue Azubis und Mitarbeiter zu gewinnen. Das Netz ist aktuell voll damit und erste Bücher dazu schon auf dem Markt. Sehr viele Recruiting-Experten kommen plötzlich um die Ecke.

Und zu recht die Frage: Wer davon ist überhaupt seriös? Wer hat genug Erfahrung? Wer kann uns denn wirklich helfen?

Da ist es absolut nicht verwunderlich, dass man als Unternehmen da steht und erstmal überfordert ist, weil man gar nicht weiß, wo und wie man ansetzen muss.

Schnell kommt man zu der Überzeugung, dass bei einem selbst alles anders ist und es deswegen nicht so einfach ist – fast schon unmöglich – etwas zu verändern, um neue Mitarbeiter zu gewinnen.

Die gute Nachricht vorab: Doch. Es ist möglich. Auch bei Ihnen.

Vielleicht nur etwas anders, als Sie gerade glauben.

Lassen Sie sich nicht beirren. Und schon gar nicht von den ganzen gut gemeinten Ratschlägen und theoretischen Konstrukten. Das klingt alles wunderbar, aber vorab: Es wird nicht Ihre Lösung sein.

Wie soll es auch?

Wie kann etwas, was Sie lesen oder hören Ihre Lösung sein, wenn sie überhaupt nicht auf Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeiter abgestimmt ist? Die Idee, dass sich ein Unternehmen an ein Konzept anpasst, ist doch irre. Wie viele Mitarbeiter wollen Sie da verbrennen? Wie oft wollen Sie da scheitern? Wieviel Zeit wollen Sie zusätzlich denn noch investieren?

Machen Sie sich klar: Ein Unternehmen an ein Konzept anzupassen ist ein nahezu unrealistisches Ziel. Sie können nur verlieren. Das ist auch der Grund, warum Sie vermutlich etwas Bauchweh haben und nicht genau wissen, wo sie das Ganze wie anpacken sollen.

Sollte sich ein Konzept nicht eher an Ihr Unternehmen anpassen?

Eine Recruiting-Strategie zu entwickeln ist ein Prozess. Kein Lösungsbaukastensystem.

Natürlich können Sie Ihr Unternehmen, einzelne Prozesse, Arbeitsweisen oder auch Mitarbeiter transformieren.

Aber über einen anderen Zugang. Und es muss auch nicht immer der große Wurf sein. Manchmal reichen kleine Stellschrauben. Und auch, wenn es kurz vor Zwölf ist: Es darf – nein es muss sich entwickeln. Ansonsten wird es Mist.

Ihr Unternehmen besteht aus Strukturen, Prozessen und Menschen. Da passen eben keine Schablonen. Und alle müssen berücksichtigt und mitgenommen werden.

Wie Sie das machen? Am besten natürlich mit anderen Unternehmen zusammen, die vor denselben Herausforderungen stehen. In einem Team, was sich herausfordert und gemeinsam die besten Strategien für genau Ihre Situation entwickelt. So wie hier: https://der-neue-manager.de/gemeinsam-wachsen/

Natürlich müssen wir das hier anbringen, denn genau davon sind wir überzeugt. Wir wissen, dass die besten Lösungen außerhalb dessen liegen, woran man selbst schon gedacht hat. Klar. Sonst hätte man die Lösung ja auch schon, wenn es anders wäre.

Und nochmal: Eine Lösung ist nicht etwas, was theoretisch funktioniert oder toll klingt. Sondern etwas, was Sie in der Praxis umsetzen können und es die Ergebnisse bringt, die Sie brauchen.

Natürlich können Sie auch den Change-Prozess Recruiting in Ihren eigenen vier Wänden entwickeln. Wir geben Ihnen gerne unsere Vorgehensweise mit an die Hand. Ein kleiner Leitfaden, der Ihnen helfen soll, es strukturiert und möglichst erfolgsversprechend anzugehen.

Ausgehend davon, dass Sie bereits ein Team zusammengestellt haben, was in Ihrem Unternehmen das Thema angehen wird. (Wir haben vor kurzem einen Fast-Live-Blog gestartet, wo wir einzelne Prozessschritte, Herausforderungen und Lösungen der Teilnehmer von den Masterminds Ihnen zur Verfügung stellen. So können Sie passiv profitieren und mitlernen. Unter anderem auch, wie man sich das beste Team dafür zusammenstellt: https://neue-manager-akademie.de/veraenderungen-starten-doch-mit-wem/)

Der Leitfaden für Change-Prozesse Recruiting

1.Screening

Hierbei handelt es sich um die Bestandsaufnahme. Sie erfassen den Ist-Zustand Ihres Unternehmens und der Problemstellung Recruiting. Sie verschaffen sich somit einen Überblick über die Gesamtsituation. Hierzu gehören sämtliche Bestände, wie personell, materiell, finanziell, ideell, strukturell usw. Gehen Sie da systematisch vor und erfassen Sie möglichst alles. Das kann eine Weile dauern, aber je gründlicher Sie hier sind, desto genauer können Sie beim nächsten Schritt sein, der essentiell für das gesamte Ergebnis am Ende sein wird.

2. Assessment

Sie haben Ihre Liste mit der Bestandsaufnahme. Nun wird es etwas knifflig, denn Assessment bedeutet in dem Fall „Ursachenforschung“. Finden Sie hinter jedem Punkt im Screening das „Warum ist das so“. Knifflig deshalb, weil die Gründe oftmals nicht logisch, sondern historisch bedingt sind. Seien Sie hier bitte sehr gründlich und investieren Zeit und Hirnschmalz. Oftmals hilft es auch Mitarbeiter der Operativen zu befragen.

3. Ressourcen und Herausforderungen

Ein wichtiger Punkt, der gerne vergessen wird und somit häufigster Stolperstein in der praktischen Umsetzung: Listen Sie sämtliche Herausforderungen, (gesetzliche) Rahmenbedingungen usw. auf, die es Ihnen schwer machen oder einfach Berücksichtigung finden müssen. Genauso schauen Sie aber auch auf Ressourcen, die Sie als Unternehmen haben. Beides bezieht sich nicht nur auf finanzielle oder materielle Pakete, sondern auch auf personelle, ideelle, strukturelle usw.

4. Ziele

Ja. Erst hier. Legen Sie unter Berücksichtigung der vorherigen Schritte Ihre Ziele fest. Wie immer: Messbar, terminiert, realistisch und positiv und so genau wie möglich formuliert. Vielleicht stellen Sie jetzt schon fest, dass sich hier etwas verändert hat. Dann merken Sie, dass Sie mitten in der Praxis sind.

5. Maßnahmen

Hier wird es kreativ! Sie haben sämtliche Informationen, die Sie brauchen. Das war etwas dröge. Nun kommt der Teil, der vermutlich am meisten Spaß macht: Das Entwickeln von Maßnahmen. Hier ist Ihr bestes Team gefragt, sich gedanklich auszutoben und neue Prozesse zu entwickeln. Dabei empfiehlt es sich zunächst mit der Gesamtstrategegie im groben anzufangen und daraus die kleinen Taktiken abzuleiten. Wir empfehlen spätestens an der Stelle eine erfahrende Moderation, um effektiv bleiben zu können. Kreative Prozesse sind dann am meisten ergebnisorientiert, wenn bestimmte Regeln befolgt werden.

Achtung: Sämtliche Maßnahmen sollten sich nicht von dem gewünschten Ziel ableiten, sondern sich lediglich davon inspirieren lassen. Ableiten müssen sich die Maßnahmen von dem Assessment.

Die besten Maßnahmen nützen nichts, wenn sie nicht umgesetzt werden. Genau das steht auch an mit allem was dazu gehört. Hier setzen Sie um.

6. Evaluation

Sie setzen genau bis zum Zeitpunkt X um und nehmen sich Zeit, um zu überprüfen, ob die Maßnahmen, die Sie sich überlegt haben, zu den gewünschten Ergebnissen führen. Dann modifizieren und optimieren Sie. Es ist normal, dass nicht alles auf Anhieb so klappt, wie man sich das gedacht hat. Es ist ein immer währender Prozess. Wenn Sie hier angekommen sind, dann geht es direkt weiter mit Schritt 1.

Fazit

Sie haben nun unseren Leitfaden, mit dem wir sämtliche Change-Prozesse und Problemstellungen bearbeiten. Sie werden beim Lesen sicherlich schon bemerkt haben, dass der Praxisbezug extrem hoch ist. Das ist der Grund, warum Sie Ergebnisse bekommen werden, die Sie sich gewünscht haben.

Diesen Leitfaden haben wir aus unserer Praxis heraus entwickelt, weil wir immer den Anspruch hatten, das beste Ergebnis für andere Unternehmen rauszuholen. Wir wollten Lösungen, die funktionieren und nicht welche, an denen Unternehmen scheitern.

Nutzen Sie diesen Leitfaden, probieren Sie sich aus und geben uns gerne Feedback, wie Sie damit zurecht gekommen sind.

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